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„Dieses Feld ist der Wahnsinn. So viele Topspielerinnen gibt es sonst nur bei einem Grand Slam.“

Angelique Kerber, Wimbledonsiegern 2018 und Porsche-Markenbotschafterin

Zum ersten Mal in der Geschichte kommt eine deutsche Wimbledonsiegerin zum Porsche Tennis Grand Prix, der vom 20. bis 28. April in Stuttgart stattfindet. Im Vorfeld des Turniers spricht Porsche-Markenbotschafterin Angelique Kerber über ihre aktuelle Form, ihre Motivation und Erinnerungen an Stuttgart.

Frau Kerber, Sie haben in diesem Jahr schon in Brisbane, Melbourne, Doha, Dubai, Indian Wells, Miami und Monterrey gespielt. Jetzt kommen Sie nach Stuttgart. Welchen Stellenwert hat der Porsche Tennis Grand Prix für Sie?
Dieses Turnier bedeutet mir sehr viel. Es ist für mich mit vielen Emotionen verbunden und mit viel Gänsehaut. Ich freue mich immer sehr darauf, nach Stuttgart zu kommen. Vor Heimpublikum zu spielen, ist etwas ganz Besonderes, wir haben ja nicht so viele Turniere in Deutschland. Das ist immer eine ganz spezielle Woche für mich. Die Unterstützung durch die Zuschauer in der Porsche-Arena ist unglaublich, davon schwärmen auch die anderen Spielerinnen.

Was gefällt Ihnen besonders am Porsche Tennis Grand Prix?
Eigentlich alles. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Die Atmosphäre in der Porsche-Arena ist sehr speziell. Ich freue mich darauf, all den Menschen zu begegnen, die seit vielen Jahren vor und hinter den Kulissen für den Erfolg dieses Turniers arbeiten. In Stuttgart habe ich meine Familie und viele Freunde um mich herum. Und nicht zu vergessen: Uns Spielerinnen wird wirklich jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Das gibt es sonst nirgends. Kein Wunder, dass der Porsche Tennis Grand Prix schon so oft zum beliebtesten Turnier gewählt worden ist.

Obwohl die Konkurrenz gerade in Stuttgart besonders stark ist. Diesmal schlagen gleich acht Top-10-Spielerinnen in der Porsche-Arena auf.
Dieses Feld ist der Wahnsinn. So viele Topspielerinnen gibt es sonst nur bei einem Grand Slam. Aber auch das macht den Reiz dieses Turniers aus. Es gibt praktisch keine vermeintlich leichten Gegnerinnen. Man muss von Anfang an voll konzentriert und auf den Punkt fit sein. Das ist eine große Herausforderung.

Dass Sie gut in Form sind, haben Sie in dieser Saison ja schon gezeigt, vor allem bei Ihrem Finaleinzug in Indian Wells, dem gefühlten fünften Grand-Slam-Turnier.
Damit habe ich mir sehr viel neues Selbstvertrauen erkämpft. Da hat nach langer Zeit mal wieder alles zusammengepasst. Ich habe mich richtig gut gefühlt und so starke Spielerinnen wie Venus Williams und Belinda Bencic geschlagen. Das war ein wirklich gutes Turnier.

Zum Sieg hat es nicht ganz gereicht. Wenn Sie so ein großes Finale verlieren, wie lange schlafen Sie danach schlecht?
Ich musste mir nichts vorwerfen. Ich habe alles aus mir herausgeholt, habe bis zum Schluss gekämpft. Es waren am Ende zwei, drei Punkte, die dieses Match entschieden haben. Man darf auch nicht vergessen, dass meine Gegnerin ein unglaubliches Turnier gespielt und auf dem Weg ins Finale einige Top-10-Spielerinnen geschlagen hat. Sie hatte einen richtigen Lauf. Das muss man akzeptieren.

Angelique Kerber mit der Wimbledon-Trophäe neben dem Porsche 356 im Porsche Museum

Im „Porsche Race to Shenzhen“, der Qualifikationsrangliste für die WTA Finals, liegen sie aktuell auf dem siebten Platz. Damit wären Sie in China beim Turnier der acht erfolgreichsten Spielerinnen des Jahres dabei. Was sagen Sie zum Umzug der WTA Finals von Singapur nach Shenzhen?
Singapur ist eine tolle Stadt, in der es viel zu entdecken gibt. Ich freue mich jetzt aber auch auf Shenzhen. Am Ende ist es egal, wo man spielt. Die WTA Finals sind neben den Grand-Slam-Turnieren ein absolutes Saison-Highlight – mit dem Unterschied, dass man direkt in der ersten Runde auf eine Top-8-Spielerin trifft. Da muss man vom ersten Match an voll da sein und seine beste Leistung abliefern. Dieses Turnier am Ende einer langen Saison ist die ultimative Herausforderung in unserem Sport.

Zurück zum Porsche Tennis Grand Prix. Sie haben in Stuttgart schon zweimal gewonnen. Ist das Selbstvertrauen dadurch noch größer?
Natürlich, schließlich habe ich ja dadurch schon gezeigt, dass ich bei diesem Turnier zu besonderen Leistungen fähig bin. Das ist gut für das Selbstvertrauen und gut für die Motivation.

Apropos Motivation: Welche Rolle spielt da das Porsche 911 4S Cabriolet, das die Siegerin in diesem Jahr als Hauptpreis erhält?
Wenn wir auf dem Centre-Court in der Porsche-Arena spielen, haben wir ständig dieses Auto im Blick. Für mich ist das der schönste Siegerpokal auf der WTA Tour. Jede von uns gibt alles, um dieses Auto zu gewinnen. Eine größere Motivation gibt es nicht.

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